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Kochbuch Illustrationen:
Aquarell, Tusche, Acyrl, Stifte, Photoshop.
Meerjungfrau:
Aquarell, Tusche, Wachs, INDesign Layout.
Portfolio U. Heuter:
Buntstiftzeichnug, INDesign Layout.
Galerie für Artax:
Aquarell auf Büttenpapier.
Buchillustrationen.
Aquarell, Acryl, Ecoline, Tusche, Waschtechnik, InDesign Layout.
Alice im Wunderland.
Sudien in Bleistift, Tusche, Aquarell.
Sommerillu:
Bleistift, Aquarell, Ecoline.
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Eine Zusammenfassung von Werner Spies
Die Geschichte von der Meerjungfrau durchschimmert wie ein totenblasses Wasserzeichen den "Wunderblock", auf dem früh für immer Lüste und Ängste angeschrieben werden. Im Atemstillstand taucht der Leser in das beklemmende Geschehen ein. Auf dem Meeresboden die Hexe, die dem Mädchen die Zunge abschneidet, der ätzende Trank, den sie braut, um den Wunsch nach Menschwerdung zu erfüllen, die Bereitschaft, oben in der Welt bei jedem Schritt mit den wunderschönen, gegen den Fischschwanz eingetauschten Beinen in ein glühendes Messer zu treten: der Leser wehrt sich, die präzis ausgemalte Irrealität als Märchen hinzunehmen. Er begegnet im Salon auf dem Grunde des Meeres glaubhaften Bildern. Schlingpflanzen und Seegras blühen wie die buhlerischen Blumen in Klingsors Zaubergarten. Fische flitzen, wie auf der Erde Schwalben, durch die Fenster des Schlosses. Die Zeitlupe weitet das Leben der Meerleute auf dreihundert Jahre. Das Schweben lässt an das denken, was Bachelards Phänomenologie des Wassers und der Träume den Ophelia-Zustand der Welt nennt. Die keuschen Körper berühren sich nie. Das gehört zum Tabu, das alle Geschichten des Christian Andersens in laszive Erregung versetzt. Unauslöschlich hat sich die Szene eingeprägt, in der die Meerjungfrau mit einem Marmorbild flirtet. Doch Menschen gelangen allein als Leichen oder als Repliken aus den Wracks der Schiffe in diese Tiefe. Das verliebte Mädchen findet Wege, um die kalte Figur, die von Andersens Freund Thorwaldsen stammen könnte, zum Leben zu bringen. Galatea und Pygmalion tauschen die Rollen. Die Nixe hebt die Gesetze der Welt auf, die sie zum Kummer ihrer fünf Schwestern und der Großmutter aufgegeben hat. Sie rettet den ewig fernen Prinzen vor dem Ertrinken. Alles was sich ein Kind an Frömmigkeit, Traurigkeit und Unglück vorstellen kann, hegt in dieser Variation der Undinensage bereit. Man hat der Meerjungfrau wie auch dem Kind von der unsterblichen Seele der Menschen erzählt. Doch all dies löst sich in Schaum auf. Der Schluss, der statt Tod und Vergessen ein entzweiendes Erlösungsversprechen bringt, installiert für den Rest des Lebens unausrottbaren Schmerz. |
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